10. Juni 2010
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Artikel mit Stichwort ‘Rechte des Arbeitnehmers’

Kündigen und gekündigt werden: Rechte und Pflichten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Das Thema Arbeit birgt eine hohe soziale und emotionale Sprengkraft in sich. Die berufstätigen Menschen investieren ihre Zeit und ihre Energie ins Erwerbsleben. Nicht umsonst drehen sich die 1. Mai – Reden immer wieder um die Rechte und den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und es verwundert nicht, dass den Arbeitnehmerorganisationen und den Gewerkschaften soviel Macht zukommt. Politische Parteien unterstützen viele Forderungen der Gewerkschaften. Die Lohndiskussion und vor allem auch die grossen Unterschiede in den Einkommen sind gerade in unserer Zeit von besonderer Tragweite, die Diskussion um Manager-Löhne zeigt das. Im Schweizerischen Arbeitsvertragsrecht gilt der Grundsatz der Kündigungsfreiheit. Sowohl die Arbeitgeberin wie auch die Arbeitnehmerin dürfen das Arbeitsverhältnis auflösen, sofern die jeweils geltende Kündigungsfrist eingehalten wird. Für die Kündigung braucht es grundsätzlich keinen triftigen Grund. Auch bezüglich der Form der Kündigung gibt es keine besonderen Vorschriften. Dennoch ist es gerade aus der Sicht der Arbeitnehmenden unbedingt angezeigt, aus Beweisgründen einen eingeschriebenen Brief zu schicken. Ein Muster hierfür finden Sie am Ende dieses Reports.

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Von Seger Wolfgang 10. Juni 2010 • Kategorie: Thema der Woche

Rechte und Pflichten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Von Seger Wolfgang13. November 2009 • Kategorie: Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, MSM Group AG, Recht im Business

Grundsätzlich und stark vereinfacht ausgedrückt ist die Rollenverteilung in der Arbeitswelt so:
Die Arbeitgeberin zahlt für die Zeit, den Einsatz und die Fähigkeiten der Arbeitnehmerin. Rund um dieses Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien gibt es für die Arbeitnehmerin zahlreiche Rechte und Pflichten, die ich nachfolgend kurz darstellen will.
Das Gesetz definiert den Einzelarbeitsvertrag wie folgt:
„Durch den Einzelarbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer auf bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Leistung von Arbeit im Dienst des Arbeitgebers und dieser zur Entrichtung eines Lohnes, der nach Zeitabschnitten oder nach der geleisteten Arbeit bemessen wird“ (Art. 319 Abs. 1 OR).
Die gesamte Literatur zu diesem kurzen Text füllt ganze Bibliotheken. Ich greife in der Folge Wissenswertes heraus:
(Ich benutze im gesamten nachfolgenden Text, dort wo angebracht, die feminine Form sowie die feminine Endung. Dies führt nicht nur zu einem weniger sperrigen und wesentlich eleganteren Text, sondern verdeutlicht auch die starke, konsequente und prägende Präsenz von Frauen im Berufsleben. Die Männer sind mitgemeint).



Wem gehört der Geistesblitz?

Von Dr. Martin Jürg07. April 2006 • Kategorie: Arbeitsrecht, Ausgewählte Themen, Daily Business, Karriere, MSM Group AG, Management, Martin Rechtsanwälte, MSM Group, Recht im Business

Informationen und vor allem neu geschaffene Informationen werden als Arbeitsresultat immer wichtiger. Im Unterschied zu beispielsweise einem Stück von der Werkbank gehören sie nicht einfach immer dem Arbeitgeber, sondern es können auch Rechte des Arbeitnehmers bestehen.
Unter „geistigem Eigentum“ versteht man eine Reihe von Rechten an nicht materiellen Inhalten. Die wichtigsten aus Sicht des Arbeitnehmers […]



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